Fahrrad fahren mit Hund

Fahrrad fahren macht Spaß. Besonders, wenn man seinen Hund dabei hat. Um sich nicht selbst, den Hund und andere Personen zu gefährden, sollte man einige Dinge unbedingt beachten.

Australian Shephard

Bildquelle: Stefan Heerdegen / pixelio.de

Langsam an die Belastung heranführen

Im Normalfall kann man mit allen größeren, ausgewachsenen Hunden Radfahren. Für einen kleinen Hund, ist es aber womöglich eine zu große Belastung.

Generell sollte der Vierbeiner erst langsam an das übliche Tempo herangeführt werden. Anfangs sollten es nur kürzere Strecken sein und auch die Geschwindigkeit darf nur langsam gesteigert werden. Spezielle Geschirre können das Unfallrisiko minimieren und machen die Ausflüge auch für den Hund angenehmer.

Die richtige Umgebung und Geschwindigkeit

Möchte man seinen Hund beim Fahrrad fahren mitnehmen, weicht man bestenfalls auf Feldwege oder kleinere Pfade aus, die nicht so stark frequentiert sind. In der Stadt sollte man den Vierbeiner jedoch nicht mitnehmen, da die Unfallgefahr zu hoch ist und der betonierte Boden bei der Geschwindigkeit auf Dauer zu hart ist.

Die Geschwindigkeit sollte dem Tempo des Hundes angepasst werden und nicht umgekehrt. Zudem sollte man den Hund nicht konstant galoppieren lassen, auch wenn er keine Erschöpfung zeigt.

Auf regelmäßige Pausen achten

Bildquelle: PicturePoint  / pixelio.de

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Um den Hund wirklich auszulasten, reicht körperliche Betätigung nicht aus. Er muss vor allem viel schnüffeln und lösen. Deshalb sollte man beim Radfahren regelmäßige Pausen einlegen und ein Stück zu Fuß gehen. Das ist auch wichtig, damit der Hund trinken kann. Bei längeren Ausflügen empfiehlt es sich, ausreichend Wasser mitzunehmen.

Läuft der Vierbeiner neben dem Rad, ist es wichtig, eine gute Leine zu haben. Geeignet sind spezielle Rückdämpferleinen und passende Vorrichtungen für das Rad. Hält man die Leine in der Hand oder wickelt sie um den Lenker, birgt das extreme Verletzungsgefahr für Mensch und Tier.

Tipps zum Fahrrad fahren mit dem Hund

  • Umgebung: Schwach frequentierte Wald- und Feldwege sowie Parks.
  • Geschwindigkeit: Zügiger Trab sollte das Maximum sein.
  • Leine/Geschirr: Hunde, die nicht frei laufen, sollten ein Geschirr tragen.
  • Pausen: Regelmäßige Pausen einlegen und Gelegenheiten zum schnüffeln und trinken schaffen.
  • Größe: Kleinere Hunderassen erst nach Rücksprache mit dem Tierarzt zum Radfahren mitnehmen.
  • Alter: Erst ab einem Alter von eineinhalb bis zwei Jahren.

8 Kommentare zu “Fahrrad fahren mit Hund

  1. Ganz wichtig ist dabei, keine Straßen und Laufwege/Boardsteine dafür verwenden. Habe schon einige Menschen mit Hunden gesehen, die gefährden nicht nur den Hund, sondern auch FUßgänger und Verkehrsteilnehmer.

    Ein Park oder Waldweg ist für solche Vorhaben am besten geeignet.

    Das Alter der Hunden würde mehr von der Rasse abhängen oder?

  2. Also ich mache das Regelmäßig mit unserer Husky-Dame: “Cherry”
    Sie liebt es nebenher zu laufen und selbst die Pausen findet sie langweilig :D
    Ein echt wildes, sportliches Tier, was viel viel ausdauer braucht!

    Grüße Dennis

  3. Baju sagte am :

    Sehr interessanter Artikel

  4. Ann sagte am :

    Jetzt im Sommer ist echt schön mit dem Hund draußen zu sein und zu toben, aber bei dem heißen Wetter laufen und fahren wir nur auf Waldwegen. Die Hitze würde sowohl Mensch als auch Tier nicht aushalten.

  5. Akka sagte am :

    Es ist sehr nützlich für mich!

  6. Dennis sagte am :

    Ich habe einen Windhund, und mit dem ist Fahrrad fahren nicht gerade leicht. Der Hund ist nämlich schneller als ich mit dem Fahrrad. Außerdem hat er einen furchtbaren Dickkopf :-)

  7. RichardV sagte am :

    Es tut unserem Vierbeiner einfach gut, wenn er viel Bewegung bekommt. Wir gehen im Sommer fast täglich mit dem Fahrrad und dem Hund raus. Das ist einfach etwas anderes als normales Gassigehen. Er freut sich jedesmal wenn wir die Fahrräder raushohlen. :-D

  8. Laura sagte am :

    Mir wird schlecht wenn ich sehe, dass das Leute mitten in der Stadt machen über große Kreuzungen usw.. Es ist so gefährlich nicht nur für die Tiere sondern auch führ andere Fahrradfahrer oder Autofahrer!

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